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Duell der Olympioniken
Christel Schulz erkämpft bei Masters-WM fünf Titel und einen Weltrekord
Bei den XIII. Weltmeisterschaften der Masters in Göteborg hatten 73 Nationen 6600 Teilnehmer in fünf Disziplinen gemeldet. Die Schwimmer sorgten mit 5000 Teilnehmern und 15 500 Meldungen (einschließlich Staffeln) für den größten Anteil. Die Freiwasserschwimmer über 3 km gingen mit 1000 Teilnehmern, die Synchronschwimmer mit 420, die Wasserspringer mit 190 Sportlern und die Wasserballer mit 53 Männer- und drei Frauenmannschaften an den Start. Wegen der großen Teilnehmerzahl wurde in zwei 50-m- Anlagen, dem Valhalla-Hallenbadkomplex mit zehn Bahnen und dem Lundby-Freibad mit acht Bahnen, geschwommen. Die Frauen- und Männerwettbewerbe fanden getrennt statt. Die Hallen wurden täglich gewechselt, nur am Staffeltag trafen Schwimmerinnen und Schwimmer aufeinander. Die Schweden hatten die Organisation sehr gut im Griff. Zwei Wochen vor dem Wettkampf stand das Meldeergebnis im Internet.

Als einzige Rathenowerin war Christel Schulz (AK 70) von der SG Einheit mit fünf Starts gemeldet. Zum dritten Mal sollte sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Bei der WM 2006 in Stanford/USA und der WM 2008 in Perth/Australien hatte sie jeweils fünf WM-Titel erkämpft. Und wieder musste sich Christel Schulz ihrer langjährigen Konkurrentin Yoshiko Osaki aus Japan stellen. Auch sie hatte vor über 50 Jahren an den Olympischen Spielen in Melbourne und Rom teilgenommen. Die Rathenowerin war sich ihrer großen Aufgabe bewusst und hatte sich in Magdeburg sowie in den letzten 14 Tagen im Fit-Point Premnitz vorbereitet.

Der erste Start für Christel Schulz waren die 100-m-Freistil im Lundby-Freibad. Erst nach 75 m konnte sie sich lösen und siegte klar in 1:15,20 min mit einem Vorsprung von 3,38 s. Am nächsten Tag gab es ein zweites Aufeinandertreffen mit der Japanerin im Valhalla-Hallenbad über 200-m-Freistil. Yoshiko Osaki musste hier ihren Weltrekord verteidigen. Christel Schulz schwamm bis 100 m das Tempo der Japanerin mit und steigerte dann die Zugfrequenz, was mit einem neuen Weltrekord in 2:48,03 min belohnt wurde (vorher 2:49,80 min). Die restlichen 27 Teilnehmerinnen der AK 70 waren mit weit über drei Minuten deklassiert worden. Drei Stunden später holte sich Christel Schulz ihren dritten Sieg über 50-m- Schmetterling. Am dritten Tag wurde wieder im Lundby-Freibad geschwommen. Wieder gab es einen spannenden Zweikampf mit Yoshiko Osaki, diesmal über 50-m-Freistil, den Christel Schulz um 1,41 s für sich entschied. Danach folgte der fünfte Sieg – souverän gewann die Rathenowerin über 200 m Lagen. Christel Schulz wurde bei der WM in Göteborg mit ihren fünf Titeln und einem Weltrekord die erfolgreichste Schwimmerin der deutschen Mannschaft. (MAZ)
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