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In Australien auf Goldkurs
Christel Schulz erkämpft bei der Masters-WM fünf Siege und Weltrekord
Vom 17. bis 25. April fanden im Challenge Stadion in Perth die 12. Weltmeisterschaften der Masters statt. Christel Schulz machte sich als einzige Rathenower Schwimmerin auf den weiten Weg nach Australien – und der sollte sich lohnen.

Die gastgebenden Australier gehören einst wie heute zu den führenden Nationen im Schwimmsport. So war bei der WM mit einer guten Beteiligung und hoher Qualität zu rechnen. So nahmen dann auch 4815 Sportler (2821 Männer, 1994 Frauen) aus 74 Ländern an der WM teil. Und wie erwartet stellte Australien mit 1369 Sportlern die meisten Teilnehmer. Aus Deutschland waren 297 DSV-Masters (Schwimmen, Springen, Wasserball, Synchronschwimmen) dabei.

In Eigeninitiative begann nach langen Trainingseinheiten im heimatlichen Rathenow für Christel Schulz am 22. März die 14-tätige intensive Vorbereitung in Lanzarote, da es in Deutschland wegen der Osterferien keine Lehrangebote gab. Im Club „La Santa“ konnte die Schwimmerin eine 50-m-Freiswasserbahn nutzen. Am 13. April startete Christel Schulz ihre 16-stündige Flugreise von Frankfurt über Singapur nach Perth. Dort erwarteten sie im Challenge Stadion ein Einschwimmbecken und zwei 50-m-Wettkampfbecken mit acht und zehn Bahnen. Da aus kommerziellen Gründen der Meldeschluss bis auf einen Tag vor Wettkampfbeginn hinausgezögert wurde, erfolgte die Einteilung der Läufe und Bahnen sehr kurzfristig.

Am 19. April bestritt Christel Schulz im Hallenbad über 100-m-Freistil (46 Teilnehmer in der AK 65) ihren ersten Wettkampf. Bis zur Wende lag die Rathenowerin mit zwei Australierinnen fast gleichauf. Bis zum Schluss bblieb es ein packendes Duell zwischen Jen Thomasson und Christel Schulz, das die Deutsche aber mit 1,03 s Vorsprung für sich entschied. Sie siegte in 1:13,25 min vor Thomasson 1:14,28 min und Beer 1:17,41 min.

Am nächsten Tag standen die 200-m-Freistil und 50-m-Schmetterling im Freibad auf dem Programm. Das Wetter wechselte zwischen Regenschauern, Wolken und Sonne. Diesmal kam es auf der Freistil-Distanz (42 Teilnehmer) zur Auseinandersetzung mit drei Australierinnen. Erst auf der vierten und letzten Bahn setzte sich Christel Schulz im Endspurt von Jen Thomasson ab. Der Lohn war ein neuer Weltrekord, den alten verbesserte sie um 0,65 s. Christel Schulz siegte in 2:42,26 min vor Thomasson 2:43,36 min und Croft 2:53,65 min.

Zwei Stunden später musste sich die Rathenowerin über 50-m-Schmetterling (27 Teilnehmer) ihrer stärksten Konkurrentin, der Japanerin Michie Doi, stellen. Sie hatte die schnellste Meldezeit und war drei Jahre jünger als Christel Schulz. Viele Japaner hatten sich auf den Tribünen eingefunden, um Michie Doi anzufeuern. Ein Sieg schien für Christel Schulz fast unmöglich. Aber ein guter Start und Anschlag brachten der Deutschen in 36,15 s den Sieg. Zweite wurde Doi in 36,50 s und Dritte Howard in 41,76 s. Am 21. April war für Christel Schulz der dritte und letzte Wettkampftag, der im Hallenbad stattfand. Über 50-m-Freistil (48 Teilnehmer) musste sie sich als Weltrekord-Inhaberin den Australierinnen Kaye Beer und Jen Thomasson stellen. Die Deutsche konnte einen Start-Ziel-Sieg feiern und bleib nur 0,02 s über ihrem Weltrekord. Sie siegte in 32,54 s vor Beer 33,04 s und Thomasson 33,10 s. Der letzte Wettkampf waren die 200-m-Lagen. Unter den 15 Teilnehmern bestimmte Christel Schulz konkurrenzlos das Rennen, baute ihren Vorsprung von einer Schwimmart zur anderen auf 17,01 s aus und gewann in 3:12,48 min. Es folgten Williams (Australien) 3:29,36 min und Hamilton (Großbritannien) 3:30,34 min.

Mit fünf Titeln wurde Christel Schulz beste deutsche Teilnehmerin dieser Weltmeisterschaft. Möglich war dies nur durch ihre sehr gute intensive Vorbereitung.

Nach dem Ende der Wettkämpfe ging ein Teil der deutschen Schwimmer auf eine 14-tägige Rundreise durch Australien von Perth über Ayers Rock nach Sidney. Auch Christel Schulz lernte die Schönheiten und die Gastfreundschaft des Landes kennen. Am vergangenen Wochenende kehrten die deutschen Schwimmer von Sidney über Singapur nach Frankfurt zurück. (Von Heike Wilisch) MAZ
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