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Goldglanz in Kranj
Rathenower bei Europameisterschaften / Fünf Titel für Christel Schulz
Vom 28. August bis 2. September fanden im slowenischen Kranj, vor den Toren Ljubljanas, die XI. Europameisterschaften der Masters im Schwimmen, Springen und Synchronschwimmen statt. 3846 Teilnehmer aus 32 Nationen, darunter 908 Deutsche mit 2800 Meldungen, absolvierten 12 3000 Starts. Diese Europameisterschaft war das größte Sportevent des Europäischen Schwimmverbandes und der größte Wettbewerb in diesem Jahr in Slowenien.

Auch ein kleines Team von der SG Einheit Rathenow war bei den Schwimmwettbewerben vertreten. Bärbel Wodtke, Christel Schulz und Manfred Weyers bewältigten die 1000 Kilometer in den EM-Ort mit dem Auto. Nach zehn Stunden Fahrt, unter anderem auch durch die vielen Alpentunnel, konnten sie ihre Hotelzimmer im wunderschönen Ort Bled beziehen. Wie die Sportler berichteten, war die tägliche Fahrt zum Wettkampfort Kranj immer ein Lotteriespiel, weil der Ausbau der Autobahn nach Ljubljana noch nicht abgeschlossen ist. So standen die Sportler auf der 30 Kilometer langen Strecke meist zwischen 30 und 60 Minuten im Stau. Die Wettkämpfe selbst waren hervorragend organisiert, auch wenn das Wetter sich nicht immer von seiner besten Seite zeigte.

Von ihrer besten Seite zeigten sich allerdings die Sportler. Bei den Europameisterschaften der Masters dürfen Schwimmer ab der Altersklasse 25 Jahre starten, die einem Verein angehören und die EM-Norm (Pflichtzeiten) geschafft haben. Kurios – die Pflichzeiten für die deutschen Meisterschaften sind viel höher angesetzt. Die Veranstalter der EM wollen jedoch möglichst viele Meldungen haben, um die anfallenden Kosten besser decken zu können. So ist vielen Sportlern die Teilnahme an der Europameisterschaft möglich. Neben der sportlichen Herausforderung wollen sie Land und Leute kennen lernen und alte Bekanntschaften auffrischen.

Die drei Masters der SG Einheit Rathenow absolvierten in Kranj zwölf Starts. Bärbel Wodtke (AK 50) belegte über 100-m-Rücken in 1:55,53 min Platz 16, 100-m-Freistil in 1:32,06 Platz 22, 50-m-Rücken in 0:52,14 min Platz 27 und über 50-m-Freistil in 0:39,07 min Platz 28.

Ihr Ergebnis über 400-m-Freistil wurde nicht gewertet, weil sie die Pflichtzeit nicht bestätigt hatte. Etwas unglücklich startete Manfred Weyers (AK 55) in den EM-Wettbewerb. Über 50-m-Brust wurde er wegen eines Frühstarts disqualifiziert. Auf der 100-m-Brustdistanz erreichte er unter 40 Teilnehmern mit Platz elf in 1:28,50 min aber dann ein sehr gutes Ergebnis.

Christel Schulz (AK 65) ließ bei ihren fünf EM-Starts wieder alle anderen Teilnehmerinnen hinter sich.

Sie siegte über 50-m-Schmetterling in 0:37,85 min und über 50-m-Rücken gewann die Rathenowerin in 0:42,36 min. Hier blieb sie nur 0:00,78 min über ihrem Europarekord. Über 200-m-Freistil schlug Christel Schulz nach 2:52,27 min als Erste an. Auf der 100-m-Freistilstrecke gewann sie in 1:13,17 min und blieb hier mit 0:01,17 min nur knapp über ihrem Weltrekord. Die Zweite, eine Schwimmerin aus Italien, kam übrigens erst 17 Sekunden nach Christel Schulz ins Ziel.

Den fünften EM-Titel erkämpfte sich die Rathenowerin über 50-m-Freistil in 0:33,23 min. Und auch hier schwamm sie mit 0:00,71 min äußerst knapp an ihrem Weltrekord vorbei.

Nach diesem erfolgreich abgeschlossenen Saisonhöhepunkt 2007 hat Christel Schulz schon das nächste sportliche Ziel im Visier. 52 Jahre nach ihrem Start bei den Olympischen Spielen in Melbourne möchte sie nun auch als Masters-Schwimmerin in Australien starten, wenn im April 2008 die Weltmeisterschaften in Perth stattfinden. (MAZ)
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