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Rathenower Schwimmer starten erfolgreich beim internationalen Swim-Cup in Dänemark

Clemens, Ole, Antonia, Lina, Franz und Dayana (v.l.)
Ein kleines Team der SG Einheit Rathenow startete im vierten Jahr in Folge in Esbjerg/Dänemark beim internationalen Swim-Cup. Einige der Sportler waren schon in den vergangenen Jahren am Start, für andere war es die erste Teilnahme an einem internationalen Wettkampf.

In Esbjerg trafen sich über 1000 Schwimmerinnen und Schwimmer aus sieben Nationen und zirka 60 Vereinen. Den weitesten Weg hatte wohl eine Sportlerin aus Kanada. Aber auch aus Russland, Schweden, Norwegen, den Niederlanden sowie Deutschland und Dänemark waren die Sportler angereist. Insgesamt waren zirka 1600 Aktive, Trainer und Helfer im Einsatz, um diese Veranstaltung mit drei Veranstaltungstagen durchzuführen. Auf dem Programm standen 20 verschiedene Schwimmstrecken von 25 m bis hin zu 400 m und sogar 8x25-m- Staffeln.

Die sechs Rathenower Sportler der Jahrgänge 2003 und 2004 reisten mit Trainern und Eltern nach Esbjerg. Zunächst besichtigten alle das große Schwimmstadion, in welchem jeden Abend die Finalrennen ausgetragen werden sollten und um 17 Uhr ging es zu einem letzten Training ins Wasser. Das Wasser war ziemlich kalt und leicht salzig. Die Kinder gewöhnten sich aber relativ schnell an die ungewohnte Situation. Am nächsten Tag ging es um 7 Uhr zum Einschwimmen undum 8.45 Uhr begann der Wettkampf.

Am Nachmittag stand dann fest, dass das kleine Team aus Rathenow seine ersten Finalteilnehmer hatte. Lina Altenhordt und Franz Weihs gingen am Abend im Schwimmstadion von Esbjerg an den Start. Nach einer tollen Eröffnungsfeier mit viel Musik, Lichtershow und Showprogramm startete Lina im Rennen über 50-m-Brust. Sie hatte sich als Siebente der Vorläufe für das Finale qualifiziert, verbesserte ihre Zeit noch einmal und belegte in 43,15 s den 4. Platz in ihrem Jahrgang. Franz qualifizierte sich über 50-m-Rücken mit der drittschnellsten Zeit für das Jahrgangsfinale. Er konnte in einem tollen Rennen seine Leistung vom Vormittag noch steigern und gewann in 37,72 s die Bronzemedaille. Lina hatte sich am Vormittag ihre erste Medaille über 200-m-Freistil gesichert. Sie schlug in 2:41,60 min als Zweite an und nahm dafür die Silbermedaille in Empfang. Die Motivation war riesengroß, nun wollten auch die anderen Einheit-Schwimmer ein Finale erreichen. Am zweiten Wettkampftag standen die ersten 25-m-Sprintstrecken auf dem Programm sowie die Vorläufe über 50-m-Delfin und 50-m-Freistil. Es wurden spannende Rennen und am Ende hatten sich drei Sportler für die Finals qualifiziert. Clemens Weihs ging als Achter ins Finale über 25-m-Freistil. Er steigerte sich im Vergleich zum Vormittag nochmals und belegte in 15,37 s Platz sechs. Sein Bruder Franz stand mit ihm im Finale über 25-m-Freistil und wurde in 15,64 s Siebenter. Franz bestritt noch das Finale über 50-m-Freistil und wurde hier in 33,97 s Sechster. Lina Altenhordt startete in den Finals über 25-m-Freistil (15,45 s, 8. Platz), 50-m-Delfin (36,64 s, 6.) und 50-m-Freistil (33,04 s, 8.). Über die 200-m-Lagen erkämpfte Lina in 2:59,59 min die Bronzemedaille. Knapp am Finale vorbei schwamm an diesem Tag Dayana Büttner, die über 50-m-Brust in 45,16 s als Neunte ins Ziel kam.

Am letzten Tag standen dann die anderen 25-m-Strecken auf dem Wettkampfplan. Die Hoffnungen auf eine Finalteilnahme waren groß und für Lina, Franz und Clemens gingen sie in Erfüllung. Knapp geschlagen und mit Platz neun knapp am Finale vorbei rutschte Antonia-Marie Schubert über 25-m-Delfin (17,72 s). Sie konnte sich aber doch noch über eine Medaille freuen. Über 200 m Rücken erkämpfte sie in 2:59,82 min Bronze. Lina startete im Finale über 25-m-Rücken und 25-m-Delfin und belegte die Plätze sieben und fünf. Über 100-m-Freistil sicherte sie sich am Vormittag in 1:13,20 min Bronze. Clemens ging über 25-m-Delfin an den Start, er verbesserte seine Zeit vom Vormittag nochmals und beendete das Rennen nach 17,01 s als Fünfter seines Jahrganges.

Für den großen Paukenschlag sorgte dann aber Franz Weihs. Er ging als Zeitschnellster in das Finale über 25-m-Rücken und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Der Rathenower siegte in 17,19 s und sicherte sich damit die Goldmedaille. Zum Team gehörte auch Ole Schenk (Jg. 2004), der mit dem Jahrgang 2003 startete und sich auf allen Strecken Plätze zwischen zwölf und 20 erkämpfte. Sein bestes Ergebnis war der 12. Platz über 25-m-Delfin in 19,52 s. Auf einigen anderen Strecken überzeugte er mit sehr guten Zeiten. Die Kinder wurden am Beckenrand von Andrea Weihs und Mandy Schubert betreut und von ihren Eltern versorgt. Als Teamleiter und Kampfrichter war Kerstin Jerichow im Einsatz. Durch die Unterstützung von vielen Sponsoren, den Eltern und Trainern sowie durch den Verein hatten alle ein unvergessliches Erlebnis.



MAZ vom 12.06.2014 (Kerstin Jerichow/Heike Wilisch)
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